IPCC Weltklimarat: Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen erfordert beispiellose Veränderungen

Montag, 08. Oktober 2018, 13:57 Uhr

IPCC 1,5 Grad-Ziel 2018-10-08 - Cover

Um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens nicht zu gefährden, sind schnelle, weitreichende und beispiellose Änderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen erforderlich. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren des am 8.Oktober veröffentlichten Lageberichtes des Weltklimarates (IPCC). Um die 1,5-Grad-Grenze einzuhalten, sollte laut IPCC-Bericht der weltweite Kohlendioxidausstoß 2020 seinen Höhepunkt erreichen und danach deutlich absinken. Auch müsse bis 2050 Treibhausgasneutralität erreicht sein.

Das dies mit den derzeit zugesagten Maßnahmen der G20-Staaten nicht erreichbar ist, zeigt die mehr

G20 Staaten verfehlen 2017 die gesteckten Klimaziele

Freitag, 05. Oktober 2018, 10:58 Uhr

PwC zeigt mit der Studie "The Low Carbon Economy Index 2018", dass derzeit keine der Industrienationen ausreichend Maßnahmen zum Erreichen der Klimaziele des Pariser Klimaabkommens umsetzt. Um das 2-Grad Ziel zu erreichen, ist eine jährliche CO2 Einsparung von mindestens 6,4% erforderlich. Deutschland realisierte in 2017 nur knapp 3% Einsparung. Reduzieren die G20-Staaten ihre Emissionen weiterhin analog des Kalenderjahres 2017 wird das CO2-Budget zur Einhaltung des 2-Grad Zieles bereits im Jahr 2036 aufgebraucht sein.

Entwicklung CO2 Länder G20 2017
PwC UK: Entwicklung CO2 Emissionen G20 2017

Entwicklung CO2 Deutschland 2010-2017mehr

Ressourcen für 2018 aufgebraucht - Earth Overshoot Day

Mittwoch, 01. August 2018, 10:07 Uhr

Am 1. August ist es soweit. Dann sind die natürlichen Ressourcen der Erde erschöpft. Das bedeutet, dass wir in den ersten sieben Monaten des Jahres mehr Kohlenstoff in Umlauf gebracht haben als Wälder und Ozeane in einem Jahr absorbieren können. Wir haben weltweit mehr Fische gefangen, mehr Bäume gefällt, mehr geerntet und mehr Wasser verbraucht als die Erde in derselben Zeit reproduzieren konnte. Alle zusammen nutzen wir so in einem Jahr mehr als wir eigentlich zur Verfügung hätten.

Earth Overshoot Day

Wenn man genau hinschaut, fällt aber auf, dass die besser entwickelten Industrienationen einen viel höheren Verbrauch an Ressourcen haben und dadurch schwerer ins Gewicht fallen als Länder mit niedrigem Ressourcenverbrauch. Würden alle Menschen so leben wie in Indie … mehr

KoG Studie zur CO₂-Bilanz der Stadtwerke

Donnerstag, 12. Januar 2017, 09:17 Uhr

In unserer 4.Vergleichsstudie haben wir wieder die CO2-Bilanz der Stadtwerke in den 20 größten deutschen Städten verglichen. Die Grundversorger der Städte Bonn, Stuttgart, Bielefeld, München und Frankfurt a.M. erreichen mit ihrem Strommix die niedrigsten CO2-Werte (123 bis 245 gCO2/kWh). Die Versorger von Duisburg, Berlin, Hamburg, Wuppertal und Essen belegen mit erheblich höheren CO2-Emissionen (453 – 538 gCO2/kWh) die letzten Plätze unter den 20 größten deutschen Städten.

Grafik CO2-Bilanz (jpg)

Bonn, Dortmund, Frankfurt a.M., München und Hannover nutzen am stärksten erneuerbare Energieträger. Stuttgart und Bielefeld sind hier nur im Mittelfeld zu finden und setzen mit Abstand am stärksten auf Kernkraft (Stuttgart: … mehr

FAQs Klimaneutralität für Unternehmen

Dienstag, 10. Januar 2017, 13:47 Uhr

Für interessierte Unternehmen haben wir eine Zusammenstellung von Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema "Klimaneutralität für Unternehmen veröffentlicht. Link

Weihnachtsbaum vom Förster

Dienstag, 13. Dezember 2016, 11:13 Uhr

Noch auf der Suche nach einem nachhaltig geschlagenen Weihnachtsbaum? Am umweltschonendsten sind Bäume, die natürlich gewachsen sind, direkt aus dem Wald und aus der Region stammen. Viele Waldbesitzer und Förster bieten die Möglichkeit, gemeinsam im Wald unter Anleitung seinen eigenen Baum zu schlagen. Dabei kann man sich beim Kauf auch vor Ort über die Anbaubedingungen informieren.

Große Unterschiede bei CO2-Emissionen der Grundversorger

Mittwoch, 13. Januar 2016, 10:40 Uhr

Unsere aktuelle Studie zu den Grundversorgern der 20 größten deutschen Städte hilft Verbrauchern das Klimaschutzengagement ihres Versorgers besser einzuschätzen.

Hier geht es zum Ergebnis unserer Studie.

Paris: Alle 196 Länder stimmen Weltklimavertrag zu!

Montag, 14. Dezember 2015, 13:58 Uhr

COP21
Beim Klimagipfel in Paris haben sich 196 Länder auf ein Abkommen geeinigt, das die Erderwärmung eindämmen soll. Der Abschluss der Klimaverhandlungen in Paris wurde sowohl gefeiert als auch kritisiert. Der Umweltjournalist George Monbiot (TheGuardian): "By comparison to what it could have been, it’s a miracle. By comparison to what it should have been, it’s a disaster." Wichtig ist, dass der Vertrag jetzt ratifiziert und anschließend schnell und ehrgeizig umgesetzt wird.

Der Vertragstext: Link zur UNFCCC Webseite

COP21 Weltklimakonferenz in Paris

Dienstag, 01. Dezember 2015, 15:25 Uhr

Vom 30. November bis 11. Dezember 2015 findet die Weltklimakonferenz in Paris statt. Das Neueste Meldungen und Impressionen auf dem Weg zu einem Klimaabkommen findet man zum Beispiel auf der Webseite des Bundesumweltumweltministeriums. Link

2050 ist in Uganda kein Wald mehr übrig

Montag, 08. Juni 2015, 09:41 Uhr

„Wenn unsere Wälder weiter mit der gleichen Geschwindigkeit wie bisher abgeholzt werden, dann wird 2050 kein einziger Wald mehr übrig sein“, warnt Gilbert Kadilo, der Sprecher der nationalen Forstbehörde (NFA). Warum dies für Uganda - noch ein grünes, fruchtbares Land am Äquator bekannt - ein zu befürchtendes Szenario ist beschreibt ein Artikel des Handelsblatts.

Mit diesem Projekt wollen wir helfen gegenzusteuern.

Unser klimaneutral transportierter Kaffee kommt gut im Leipziger Rathaus an.

Montag, 17. November 2014, 11:04 Uhr

Am vergangenen Donnerstag haben Klima ohne Grenzen und rad3.de auf der letzten Station des Green Transport Projekts im Leipziger Rathaus Umweltbürgermeister Rosenthal getroffen. Im Rahmen dieses Treffens wurde eine Grußbotschaft des Rostocker Oberbürgermeisters Methling an den Bürgermeister Rosenthal übergeben.

KoG_OBRosenthal
Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal, Salomon Krug, Eric Poscher (rad3.de) und Linda Gerlach (Klima ohne Grenzen) bei der Übergabe der Grußbotschaft und des klimaneutral transportierten Kaffees

NEU: uwiano.de - Webportal für CO₂-neutrale Einkäufe

Dienstag, 14. Oktober 2014, 12:53 Uhr

Wir haben unser Webportal uwiano.de live geschaltet!

Via www.uwiano.de kannst du in mehr als 100 Onlineshops einkaufen. Die erworbenen Artikel stellen wir für dich OHNE EXTRAKOSTEN CO2-neutral.

Nutze uwiano.de für deinen nächsten Onlineeinkauf!

[uwiano: Suaheli für Gleichgewicht]

Logo uwiano.de2

Wir sind dann mal weg

Donnerstag, 03. Juli 2014, 12:15 Uhr

... und bringen mit Cargobikes Kaffee, der vorher per Transportsegelschiff aus der Karibik nach Rostock geliefert wurde, CO2-frei nach Berlin und Leipzig. mehr erfahren

GreenTransport_Cargobike

News zu Projekt in Uganda

Donnerstag, 24. April 2014, 09:01 Uhr

Gute Nachrichten von unserem Bio-Sand-Filter Projekt: Beim Meeting mit Vertretern der lokalen Bevölkerung in Masha hat das Projekt sehr positives Feedback erhalten! Wir freuen uns über die hohe Beteiligung und auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Teilnehmer
Teilnehmerin_QA
Filtervorführung

Klimawandel: Grafik zeigt, wo Folgen am schlimmsten sind

Mittwoch, 02. April 2014, 12:01 Uhr

Der zweite Teil des aktuellen Weltklimaberichts lässt wenig Raum für Zweifel: Die Folgen des Klimawandels werden überall auf der Erde mit großer Wahrscheinlichkeit spürbar sein.

Diese Karte macht auf einen Blick deutlich, welche Auswirkungen in den verschiedenen Regionen zu erwarten sind (Quelle: IPCC).

Grünster Strom in „Umwelthauptstadt“ Bonn und München

Donnerstag, 09. Januar 2014, 15:19 Uhr

In einer Vergleichsstudie haben wir den CO2-Ausstoß der Grundversorger in den 20 größten Städten Deutschlands untersucht.

Ergebnis des Vergleichs: Platz eins bis fünf mit den geringsten CO2-Emissionen / kWh des Strommix belegen Bielefeld, Bonn, München, Stuttgart und Frankfurt a.M.

Grafik 2012

Die Stadtwerke Bielefeld erzielen den ersten Platz im Wesentlichen durch den größten Kernkraftanteil (42,5%) aller Städte. München und die „Umwelthauptstadt“ Bonn setzen dagegen auf einen hohen Anteil an Erneuerbaren Energien (55,0% bzw. 47,4%). Grundlage des Vergleichs sind die Angaben der Grundversorger zur Gesamtstromlieferungen gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz (2012). D … mehr

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