HVBVisa_CO2neutral

CO₂-Ausgleich für Online-Einkäufe mit der HVB Visa Debit Card

Die HypoVereinsbank und Visa kooperieren mit Klima ohne Grenzen, um ihren Kunden CO₂-neutrale Online-Einkäufe mit der HVB Visa Debit Card zu ermöglichen. Für Online-Einkäufe mit der Karte kompensiert die HypoVereinsbank entstehende CO₂-Emissionen mittels Gold Standard zertifizierter Klimaschutzprojekte.

Mit diesem Artikel – einem Auszug aus einem Interview veröffentlicht unter dem Titel „Go Green & Simplify Your Finance! Das Beste aus zwei Welten“ auf dem HypoVereinsbank Blog one.line - stellen wir dieses Kooperationsprojekt näher vor.

Das Interview führte one.line mit Petra Wünsch, der Leiterin des Product Managements der HypoVereinsbank, und Melissa Schmitz, einer Mitarbeiterin des HVB Visa-Debit-Projektteams.

Nachhaltigkeit und der Schutz unserer Umwelt sind wichtige Bestandteile der UniCredit -DNA. Genau aus diesem Grund arbeiten wir stets an innovativen und umweltfreundlichen Lösungen für unsere Kunden. Hauptgrund für den Klimawandel sind insbesondere CO2-Abgase, die es daher zu vermeiden gilt. Gemeinsam mit Visa und der gemeinnützigen Organisation „Klima ohne Grenzen“ haben wir es geschafft, ein Produkt zu entwickeln, das in mehr als nur einer Hinsicht diesem Ziel nachkommt: die neue HVB Visa Debit Card.

Die HVB Visa Debit Card ist der Allrounder unserer Bankkarten.

(Petra Wünsch, Leiterin Produkt Management Konto, Karte, Zahlungsverkehr der HypoVereinsbank)

Bei der HVB Visa Debit Card handelt es sich um einen Hybrid, der die Funktionen einer Debitkarte mit den Vorteilen einer Kreditkarte vereint. Ob zur Bezahlung im Geschäft, für die Reservierung eines Hotels oder eine Bestellung im Internet – alles ist ab jetzt mit nur einer Karte möglich. Mit ihrem integrierten Chip kann die Visa Debit zur Geldabhebung und Bezahlung in Läden vor Ort genutzt werden. Zusätzlich ist sie mit einer 16-stelligen Kartennummer und einer Prüfziffer ausgestattet, die Apple Pay und Online Einkäufe mit direkter Abbuchung vom Konto ermöglichen.

Was ist das Besondere an der neuen Visa Debit Card im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit?

P. Wünsch: „Das Thema Nachhaltigkeit ist für uns in der UniCredit ganz zentral und wir möchten auch unsere Kunden inspirieren, auf einfachem Wege Gutes für die Umwelt zu tun. Daher war es uns ein großes Anliegen, die neue Karte von Grund auf nachhaltig zu gestalten – von der Kartenproduktion über das Briefpapier, mit dem die Karte an unsere Kunden versandt wird, bis hin zu der Zusammenarbeit mit Klima ohne Grenzen. Uns war es aber auch wichtig, dass die Karte zeitgemäß ist. Wir haben sie daher so ausgerichtet, dass man damit im Online Handel bezahlen kann und gleichzeitig die Umwelt weniger zu belasten.

Es war uns ein großes Anliegen, die neue Karte von Grund auf nachhaltig zu gestalten – von der Kartenproduktion über das Briefpapier, mit dem die Karte an unsere Kunden versandt wird, bis hin zu der Zusammenarbeit mit Klima ohne Grenzen.

(Petra Wünsch, Leiterin Produkt Management Konto, Karte, Zahlungsverkehr der HypoVereinsbank)

Die HVB Visa Debit Card wird nicht wie die meisten Bankkarten aus PVC hergestellt, sondern besteht aus zertifizierter Maisstärke und dadurch zu ca. 90% aus umweltfreundlichen Materialien. Die Nutzung natürlicher und erneuerbarer Ressourcen senkt den CO2 -Fußabdruck bei der Kartenproduktion um über 70%. Neben der umweltschonenden Herstellung der Karte verschreibt sich die HypoVereinsbank dazu, die mit der HVB Visa Debit Card getätigten Online-Einkäufe unserer Kunden CO2-neutral zu stellen. In Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation Klima ohne Grenzen fließen 1,1% (1,1Ct pro 1,00€) vom Onlineumsatz in zwei Projekte in Ostafrika.

Warum haben Sie sich für genau diese zwei Projekte in Ostafrika entschieden?

M. Schmitz: „Es gibt mehrere Gründe, warum wir uns für die Unterstützung der Projekte in Ostafrika entschieden haben. Die nicht nachhaltige Nutzung von Holz zur Energiegewinnung – wie in Uganda der Fall– verursacht circa 2% Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Wir haben die Chance, die Umwelt zu schützen, indem wir einen Beitrag dazu leisten, CO2-Emissionen zu verhindern. Mit den Projekten in Ostafrika fördern wir gleichzeitig das Menschenwohl. Zudem können wir sehr detailliert nachvollziehen, in welche Bereiche wir investieren und welche Menge an CO2-Emissionen wir einsparen können.“

Werden in Zukunft auch die anderen Karten der UniCredit nachhaltig produziert?

P. Wünsch: „Wir haben großes Interesse daran, auch die anderen Karten der HypoVereinsbank schrittweise der nachhaltigen Produktion anzupassen. Hier sind noch einige Hürden zu meistern, wie beispielsweise die umweltschonende Herstellung der Motivkarten. Bei der Visa Debit Karte haben wir bewusst auf den Einsatz von Farbe verzichtet, um die nachhaltige Produktion zu gewährleisten.“

 

Weitere Informationen

Die bereits im Rahmen der Kartennutzung eingesparte Menge an CO2-Emissionen veröffentlichen wir hier: www.klimaohnegrenzen.de/hvbvisadebit

Weitere Informationen zur HVB Visa Debit Card finden Sie unter: www.hvb.de/visadebit.

Quelle Artikelbild: HypoVereinsbank / Visa

Ähnliche Artikel

SP COVID-19 New York

Unterstütze mobile COVID-19 Notfallkliniken unseres Partners Samaritan´s Purse in Italien und New York

01.04.2020

Samaritan´s Purse, eine christliche Hilfsorganisation und wichtiger Partner in unseren Trinkwasserprojekten in Uganda, baut und betreibt mobile Krankenhäuser in Italien und New York zur Behandlung von COVID-19 Notfallpatienten. VIELEN DANK! Wenn Du SP mit einer Spende oder als MedizinerIn bzw. med. HelferIn unterstützen willst, gibt es auf der Internetseite von Samaritan´s Purse die entsprechenden Infos für Dich. VIELEN DANK!    
ICCT_Aviation

2018: 918 Millionen Tonnen CO2 durch Flüge

20.09.2019

918 Millionen Tonnen CO2 wurden 2018 durch den Luftverkehr verursacht. Das entspricht 2,5 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen und einer Steigerung von 32% über die letzten 5 Jahre. CO2 Emissionen Flüge 2018 - ICCT
Ökologischer Fußabdruck

Ökologischer / CO₂-Fußabdruck

11.03.2020

Der ökologische Fußabdruck beschreibt die notwendige Land- und Wasserfläche um unseren Ressourcenbedarf zu decken und unsere Abfälle zu neutralisieren Zurzeit ist der ökologische Fußandruck der Menschheit so groß, dass wir für unsere Lebensweise 1,7 Erden benötigen. Im Jahr 2021 werden wir bereits am 29. Juli die nachhaltig verfügbaren natürlichen Ressourcen der Erde erschöpft haben. Das bedeutet, dass wir in den ersten sieben Monaten des Jahres mehr CO2 in Umlauf bringen als Wälder und Ozeane in einem Jahr absorbieren können. Wir werden mehr Fische gefangen, mehr Bäume gefällt, mehr geernte…