Presseinformation [13.01.2016]

Große Unterschiede bei CO2-Emissionen der Grundversorger

Studie hilft Verbrauchern Klimaschutzengagement des Energieversorgers einzuschätzen

Die Grundversorger der Städte Bonn, Bielefeld, München, Stuttgart und Frankfurt a.M. erreichen mit ihrem Strommix niedrige CO2-Werte (191 bis 285 gCO2/kWh). Sie erzielen damit in einer Vergleichsstudie der Klimaschutzorganisation Klima ohne Grenzen die ersten fünf Plätze. Die Versorger von Duisburg, Berlin, Hamburg, Wuppertal und Essen belegen mit erheblich höheren CO2-Emissionen (508 – 600 gCO2/kWh) die letzten Plätze unter den 20 größten deutschen Städten.

Grafik CO2-Bilanz (jpg)

Bonn, München und Frankfurt nutzen sehr stark erneuerbare Energien. Mit einem Anteil von 61% (Bonn) bzw. 58% (München, Frankfurt a.M.) erzielen diese drei Städte auch in puncto erneuerbare Energien die ersten drei Plätze. Stuttgart und Bielefeld sind hier nur im Mittelfeld zu finden und setzen stärker auf Kernkraft (Stuttgart: 26%, Bielefeld: 36%).

Grafik EE-Anteil (jpg)
Positiv ist, dass nahezu alle Stadtwerke geringere CO2-Werte erreichen als der deutsche Energieträgermix (508 gCO2/kWh).
Die Studie macht deutlich: Umweltbewusste Kunden sollten sich den Strommix und nicht ausschließlich die Ökostromtarife ihres Energieversorgers genau ansehen und vergleichen.

Presseinformation Grundversorger 13.01.2016
Tabelle + Grafik CO2-Bilanz

Tabelle + Grafik EE-Anteil

Tabelle Kernkraftanteil

Tabelle Kohleanteil

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